Hemingways Welt

Wolfgang Stock auf Spurensuche

Kategorie: Kuba (Seite 1 von 4)

Fidel Castro will einen Fisch fangen

Fidel Castro, Ernest Hemingway


Zwei Bärtige unter sich, Marina Barlovento, im Mai 1960

Trotz lautem Geklingel aus Richtung Havanna: Ernest Hemingway und Fidel Castro sind niemals dicke Freunde gewesen. Nur ein einziges Mal im Leben haben sich ihre Wege gekreuzt. Am 15. Mai 1960 beim Torneo Anual de Pesca in Marina Barlovento nahe bei Havanna, das heute Marina Hemingway heißt.

Eigentlich soll der Revolutionsführer nur den Kampfrichter spielen, macht aber dann kurzerhand beim Angel-Wettbewerb mit. Und Fidel Castro, natürlich, gewinnt das Turnier.

Auch Ernest Hemingway ist anwesend und es gibt diesen Schnappschuss von Osvaldo Salas, auf dem beide bei der Pokalübergabe zu sehen sind. Das Foto geht um die Welt, als vermeintlicher Beweis für Hemingways Unterstützung der Revolution. Die Unterstützung des bärtigen Amerikaners und Nobelpreisträgers würde dem revolutionären Regime gut in den Kram passen.

Doch Ernest Hemingway bleibt 

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Ernest Hemingways Arzt auf Kuba

JoseLuisHerrera

José Luis Herrera Sotolongo auf „Finca Vigía“, San Francisco de Paula, Kuba

Ernest Hemingway ist ein Mann, der das Leben zu genießen weiß. Er feiert gerne, isst anständig und trinkt viel. Der Schriftsteller bewegt sich allerdings zu wenig, Sport bleibt in seinem Wortschatz ein Fremdwort. Man kann all dies nicht gerade als einen gesunden Lebenswandel bezeichnen, das sonnige Leben auf Kuba fördert den Müßiggang zudem auf seine Weise.

Doktor José Luis Herrera Sotolongo ist Ernest Hemingways Hausarzt auf Kuba. José Luis Herrera kümmert sich von 1940 bis zu dem Zeitpunkt als die Hemingways die Insel verlassen zwei Jahrzehnte um die Gesundheit des Schriftstellers. Dr. Herrera kommt meist mittwochs auf die Finca Vigía und schaut nach Hemingways Befinden. Der hohe Blutdruck, das Übergewicht, sein Lebenswandel. Und überhaupt.

Ernest Hemingway wiegt mit über 100 Kilo zuviel für seine Größe und wenn er nicht auf Diät gesetzt ist, nimmt sein Bauchumfang schnell mehr und mehr zu. An der Wand im Bad notiert der bärtige Schriftsteller jeden Morgen sein aktuelles Gewicht. Da Ernest ein wenig eitel ist, sorgt er jedoch dafür, dass sein Gewicht nicht ganz nach oben schießt.

Doch beim Saufen kennt Ernest Hemingway keine Kompromisse. Das exzessive Trinken machen dem Arzt am meisten Sorge. „Wenn Du weiterhin so viel trinkst, wirst Du nicht einmal Deinen Namen mehr schreiben können“, redet Dr. Herrera dem Autor ins Gewissen. Aber der Nobelpreisträger will davon nichts hören.

Neben dem Arzt wacht auch Ehefrau Mary über die Gesundheit des Schriftstellers. Er möge doch weniger trinken, Zucker sei tabu und vor allem solle er doch regelmäßig seine Runden im Swimmingpool drehen. Mary führt ein strenges Regiment, doch ihr Ehemann stellt die Ohren auf Durchzug. Auch auf seinen Arzt hört Ernest Hemingway nicht gerade.

Der Schriftsteller und José Luis haben sich 1937 im Spanischen Bürgerkrieg kennen gelernt, wo Dr. Herrera Sotolongo einer der Leiter des medizinischen Corps der XII. Internationalen Brigade unter dem ungarischen General Lukacz gewesen ist. Freundschaften, die man im Krieg schließt, so meint Ernest, sind die tiefsten Freundschaften. José Luis jüngerer Bruder Roberto Herreras gehört als Mayordomus ebenfalls zum engsten Kreis weniger Vertrauter auf Finca Vigía.

José Luis, der Arzt aus Spanien, besitzt zudem einen kurzen Draht zu den Rebellen der Sierra Maestra, er ist ein persönlicher Freund von Fidel Castro. Auch dies sollte noch von Nutzen sein.

Ernesto in Cantina de Cuba

Ernest Hemingway auf Kuba

Ernest Hemingway auf Kuba

In diesen Tagen fällt mir ein altes Photo in die Hand, das den kubanischen Ernest Hemingway zeigt. Ernesto in Cantina. Mit einen Paar, einer attraktiven dunkelhaarigen Frau und einem circa 50-jährigen Mann, in einer kubanischen Kneipe.

Ich versuche, das Photo einzuordnen. Das Paar kenne ich nicht, obwohl der Mann mir der Mann irgendwie bekannt vorkommt. Die Drei befinden sich in einer spärlichen Cantina, das Mobiliar ist sehr bieder, die Stühle sind noch hochgestellt, das Klo ist um die Ecke, links prangt der Schriftzug zur Damen-, rechts zur Männertoilette.

Der einfache Holztisch ist für vier Personen mit Tellern gedeckt, die vierte Person sieht man nicht, wahrscheinlich ist es der Photograph dieses Bildes. Vielleicht ist es Hemingways Ehefrau Mary, obwohl eine solch schlichte Cantina nicht Marys Welt ist. Aber ihr Ehemann mag dieses genügsame und unkomplizierte Leben auf Kuba.

Hinter dem Kopf der Frau sieht man

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Das El Floridita heute

El floridita, Havanna/Kuba, im August 2015; Photo by J. Stock

El Floridita, Havanna auf Kuba, im August 2015; Photo by J. Stock

Als ich das erste Mal das El Floridita aufsuchte – man schrieb den April 1983 – da war das El Floridita noch das El Floridita. Eine grandiose Bar im dunklen Regency-Stil, mit diesem langen geschwungenen Bartresen, alles dezent, vornehm und doch irgendwie voller karibischer Heiterkeit.

Den Daiquirí bekam man fröhlich rüber geschoben und es war vielleicht der beste Daiquirí, der meinen Gaumen kitzelte. Man konnte eine Stunde in der Bar sein, oder auch zwei, man hatte seine Ruhe, wenn man wollte, oder auch mit anderen fröhlich sein. Die Bar war so, wie eine gute Bar sein sollte und auch der Kommunismus funktionierte damals so einigermaßen.

Das El Floridita war bei meinem Besuch 1983 nicht voll und auch nicht leer. Ein Dutzend Menschen waren drin: kubanische Geschäftsleute, ein paar Müßiggänger, sonstige Schluckspechte und ich.

Von Touristen und auch von Ernest Hemingway war wenig zu sehen. Hemingways war irgendwie präsent, dies aber nicht aufdringlich. Ein Gast unter vielen. So hätte er es gemocht, ohne Rummel. Dazu war ihm dieser Ort zu

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Ernest Hemingway geht auf Distanz zu Fidel Castro

Fidel Castro Finca Vigía

Fidel Castro auf Finca Vigía

Am 5. November schlagzeilt Havannas Tageszeitung El Mundo stolz: Von seiner Europareise zurück – Hemingway unterstützt die Revolution. Ernest Hemingway und Fidel Castro – ein neues Traumpaar?

Die Unterstützung des bärtigen Amerikaners und Nobelpreisträgers würde dem revolutionären Regime gut in den Kram passen. Doch die Wirklichkeit zeigt sich vielschichtiger. Nach einer ersten romantischen Phase sieht Ernest Hemingway die kubanische Revolution kritisch. Er merkt, wie er instrumentalisiert wird. Und wie sich so mancher Revolutionär in seiner Sonne hell bescheinen lässt.

Hemingways Haltung zur Revolution bleibt ambivalent. Zu Fidel Castro hält er eine gesunde Distanz. Auch wegen Manolo Castro. Manolo, ein enger Freund Hemingways seit dem Spanischen Bürgerkrieg, wird am 22. Mai 1948  von Kugeln durchsiebt auf einer Strasse in Habana Vieja gefunden. Hemingway verdächtigt die Rebellen der Tat.

Natürlich hat Ernest Hemingway, eigentlich ein unpolitischer Mensch, nicht

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Hemingway und Uncle Willie

Hemingway' Cats

Hemingway‘ Cats

Ernest Hemingway mag die Menschen und noch mehr mag er die Tiere. Auf seiner Farm in San Francisco de Paula auf Kuba umgibt er sich mit Hunden und Katzen.

Auch wenn es zeitlebens seine Leidenschaft bleibt, Tiere zu Land und im Wasser zu jagen und auch zu erlegen. All das mag sich ein wenig schizophren anhören, ein guter Seelendoktor wird ein solches Paradoxon jedoch aufzuklären wissen.

Wenn Ernest Hemingway auf seiner Finca ein verletztes Tier findet, dann pflegt er es gesund. Auf Finca Vigía hält sich Ernest Hemingway ganze Herden von Haustieren. Die Katzen, elf an der Zahl, liebt er über alles.

Katzen lügen nicht. A cat has absolute emotional honesty: human beings, for one reason or another, may hide their feelings, but a cat does not. Katzen zeigen ihre Gefühle, ohne etwas verbergen zu wollen.

Als Uncle Willie, seine Lieblingskatze, auf der Straße von einem Auto angefahren wird und sich beide rechten Beine bricht, da muss er sie einschläfern. Hemingway selbst tötet das Tier mit einem Kopfschuss.

Daraufhin verfällt er in

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Ernest Hemingways Monstermann

Mary Welsh, N.N., Roberto Herrera Sotolongo

Mary Welsh, N.N., Roberto Herrera Sotolongo

Roberto Herrera Sotolongo ist der Mensch, Gregorio Fuentes vielleicht ausgenommen, der Ernest und Mary Welsh auf Kuba am nähesten steht. Seit Anfang der 40er Jahre arbeitet Roberto Herrera für das amerikanische Ehepaar, zunächst als Ernests Privatsekretär, schließlich auch als Verwalter der Finca Vigía.

Im Grunde genommen aber ist Roberto Herrera Sotolongo Mädchen für alles, insbesondere, wenn es darum geht, den Kontakt zu kubanischen Autoritäten zu halten. So absolviert Roberto die Behördengänge, erledigt den Papierkram, kümmert sich um Ernests Korrespondenz, besorgt Bescheinigungen und erstellt Hemingways Steuererklärung. Roberto wirkt als Papas verlängerter Arm auf Kuba.

Ernest Hemingway nennt seinen Freund Don Monstruo, was nun ziemlich ironisch gemeint ist, denn der dürre Mann mit den großen Ohren ist alles andere als monstruös. Merry Christmas, Don Monstruo, schreibt der Schriftsteller ihm zu Weihnachten. Frohe Weihnacht, mein Monstermann. Der berühmte Autor unterschreibt einfach mit Mister Papa. Und vergisst auch einen kleinen Scheck der First Boston nicht.

Roberto kommt aus Spanien, nach der Niederlage der Republikaner im Spanischen Bürgerkrieg hat es ihn nach Kuba verschlagen. Wegen des Spanischen Bürgerkrieges hat Roberto Herrera Sotolongo sein Medizinstudium abbrechen müssen. Später, im Kuba des Fidel Castro, wird er das Studium fortsetzen und 1966 die Approbation erhalten und bis zu seinem Tod 1970 als Arzt im Calixto García Hospital von Havanna praktizieren. Der kleine, schlanke Mann mit der Glatze ist jedenfalls einer der wenigen Menschen, denen die Hemingways ohne zu Zögern vertrauen.

Roberto Herrera ist zudem

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Fidel Castro enteignet Hemingway

Mary Welsh and Fidel Castro

Mary Welsh und Fidel Castro, Havanna 13. Juli 1977

Über das Verhältnis Ernest Hemingways zu Fidel Castro und seinen Revolutionären ist viel gesagt und geschrieben worden. Und über die Jahre sind zahlreiche Nebelkerzen gezündet worden und noch heute wird eine Menge Politik gemacht mit dieser Frage. Doch halten wir uns an ein paar Fakten.

Im Jahr 1959 – Ernest sollte da noch zwei Jahre leben – ziehen die Hemingways in ihr neues Heim, nach Ketchum, in die Berge Idahos. Kuba werden sie nur noch ab und an aufsuchen, ihr sonniges Farmhaus Finca Vigía wird von den Angestellten gehütet.

Ernest ist in jenen Monaten schon ziemlich angeschlagen, und Ehefrau Mary will ihn in den USA medizinisch behandeln lassen. Andere Quellen meinen, das chaotisch-revolutionäre Kuba – im Januar 1959 kommen die Bärtigen an die Macht – sei der Gringa Mary dann doch zu brenzlig. Und es ist Mary, die in den letzten Jahren bei den Hemingways das Kommando führt und die Entscheidungen trifft.

Bald kommt der Knall: Im Jahr 1960 enteignet die marxistische Regierung die Finca Vigía und beschlagnahmt alle Wertgegenstände. Zwar gelingt es den Hemingways einige persönliche Wertsachen in die USA zu bringen, doch ein wahrer Schatz, in zwanzig Jahren angesammelt, geht den Hemingways mit einem Mal verloren

Angefangene Manuskripte, persönliche Briefe, zahlreiche Aufzeichnungen, seltene Photos, wertvolle Gemälde und unzählige persönliche Erinnerungsstücke müssen

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Ernest Hemingway und die kubanische Revolution

Papa and Fidel Revolution

Papa and Fidel, Hemingway and Castro

Anfang November 1959, Fidel Castro, Che Guevara und die anderen Bärtigen sind ein knappes Jahr an der Macht, da kommt Ernest Hemingway aus Europa noch einmal kurz zurück in sein Farmhaus nach Kuba. Bei seiner Ankunft auf Havannas Rancho-Boyeros-Flughafen am 3. November spricht ihn der argentinische Journalist Rodolfo Walsh auf die Horrorgeschichten aus den US-Zeitungen über die Revolution an.

Ärgerlich macht der vollbärtige Autor seinem Unmut Luft: Schon meine Frau hat gesagt, sie glaubt nicht, was die amerikanischen Zeitungen da schreiben. Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein, weil ich als Kubaner fühle. Ich will nicht, dass ihr in mir einen Yankee seht. Sprach’s, schreitet zu einer kubanischen Flagge und küsst sie.

Ein J. L. Topping, Botschaftsrat mit Trenchcoat-Schatten, hält nach diesem Vorfall in einem geheimen Hemingway-Dossier des FBI unter dem Datum November 1959 fest:
1. Er unterstützt, sagt er, die Castro-Regierung rundweg und glaubt, sie sei das beste, was Kuba habe zustoßen können.
2. Er habe keiner der auswärtigen Informationen gegen Kuba geglaubt. Er sympathisiere mit der kubanischen Regierung und all unseren (!) kubanischen Schwierigkeiten.

Tennessee Williams, der gern durch Havannas Spelunken zieht, rastlos auf der Suche nach einem Glas Whiskey oder einem strammen Burschen oder am bestem nach beidem, ist einer von Hemingways Saufkumpels in Havanna. Ernest Hemingway ist es auch gewesen, der den Kollegen – wie Williams in seinen Memoiren ausplaudert – mit Fidel Castro zusammenbringt. Diese Revolution in Kuba ist eine gute Revolution, hat Hemingway dem Dramatiker in gewohnter Präzision und Schärfe mit auf den Weg zu diesem Treffen gegeben. Willie hat genickt.

Ernest Hemingway mochte den Präsidenten Batista und seine ganze Bagage nicht sonderlich. Als er von dem Diktator mit einer Medaille, der Goldenen der Berufsfischer von Puerto Escondido und Bahía Honda ausgezeichnet wird, gibt der Präsident ein Dinner. Als Hauptspeise schlägt der Küchenchef Róbalo à la Hemingway vor. Das ist lustig. Denn „Robalo“ heißt ein Fisch, mit etwas Phantasie jedoch erkennt man ein Wortspiel. Denn „robar“ bedeutet „stehlen“ im Spanischen. Ernest Hemingway geht nicht hin zum Banquet.

Auch wenn der scheinbar unverwüstliche Haudegen Ernest Hemingway das süße Leben Kubas in vollen Zügen genießt, so verschließt er doch

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Die Hemingways und kubanische Musik

Beny More

Beny Moré, El Bárbaro del Ritmo

Ernest Hemingway mag die kubanische Musik, den Bolero, die romantische Rumba oder den flotten Mambo. Und die kubanischen Musiker mögen Mister Hemingway.

Eine Musikgruppe hat dem Schriftsteller gar einen Chachacha gewidmet: Viva Hemingway!
Wenn der amerikanische Autor auf Finca Vigía ein großes Fest gibt, dann darf ein Conjunto nicht fehlen. Einmal schaut gar der Sanges-Star der Insel, Bola de Nieve, auf Hemingways Farm vorbei.

Durch die Kneipen der Altstadt von Havanna ziehen die Duos und Trios, verweilen an den Tischen und spielen ein, zwei Lieder. Der Sänger Octavio Benedino Sánchez Olaguire, den man überall Cotán nennt, spielt meist im El Floridita. „Wenn Hemingway kam, dann spielte ich seine Lieblingsstücke wie My melancholy baby.  Und Hemingway sang dazu.“

Dem Musiker Cotán schenkt Ernest Hemingway, der ja aus einer musikalischen Familie kommt, eine Gitarre aus dem 19. Jahrhundert. „Wenn er in seinem Haus ein Fest gab, bat er mich, mit zwei weiteren Musikern zu kommen. Und oft sagte er: Bring deine Bongow grande und die Bongow chiquito mit, wenn er eine Tumbadora und eine Bongo meinte.“

Noch mehr als Ernest mag Ehefrau Mary die Musik der Karibikinsel. Ihr Favorit heißt Beny Moré, den man auf Kuba El Bárbaro del Ritmo nennt. Mary hat es nicht leicht mit Ernest, und böse Zungen behaupten gar, man sehe ihn in den Kneipen der Altstadt allzu oft mit einer schwarzen Lebedame, und hinter vorgehaltener Hand wird ihr Name – Leopoldina – geflüstert. Und Leopoldina, die Dame vom leichten Gewerbe, tanze die Rumba wie keine zweite.

Doch wenn Ernest, Mary und die Freunde im Floridita trinken, dann wird heile Ehewelt gespielt. Wenn ein Rumba-Trio an den Tisch kommt, wünscht Ernest sich, zu Mary gewandt, Besame mucho und Mary wiederum singt oft einen Bolero von Pedro Junco, der damals populär ist, Soy como soy.

Soy como soy, 
y no como tu quieras,
que culpa tengo yo
de ser así,
si vás a quererme,
quiéreme,
no intentes hacerme
como te venga bien a tí. 

Versuch bloß nicht, mich so zu formen, wie es dir in den Kram passt. Und wenn die selbstbewusste Mary den trotzigen Text auf Spanisch mitsummt, dann wandelt sie den Songtext ein wenig um. Statt Soy como soy, y no como tu quieras hört man ein wenig aufmüpfig meist ein Soy como soy, y no como Papa quiere. Ich bin wie ich bin, und nicht, wie Papa mich will.

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