Hemingways Welt

Großmaul, Schnapsnase, Schürzenjäger – an den Fersen eines Jahrhundertautors

Kategorie: Scetches

Der schönste Hemingway-Satz V

Die Menschen fragen mich, warum ich auf Kuba lebe, und ich sage, weil ich es mag. Ich kann natürlich auch sagen, ich lebe gerne auf Kuba, weil ich Schuhe nur anziehen muss, wenn ich in die Stadt fahre.
Ernest Hemingway, The Great Blue River, Juli 1949

Der schönste Hemingway-Satz IV

Quiero comprender la mar. (Ich will das Meer verstehen.)
Ernest Hemingway im Interview mit dem kubanischen TV-Reporter Juan Manuel Martínez, im  Oktober 1954

Der schönste Hemingway-Satz III

Als es dem Frühling zuging, gab es die große Gletscherabfahrt, glatt und gerade, endlos gerade, wenn unsere Beine es durchhalten konnten. Die Knöchel aneinander gedrückt, liefen wir ganz tiefgeduckt, überließen uns der Geschwindigkeit und glitten endlos, im stillen Zischen des körnigen Pulverschnees.
Ernest Hemingway, Paris – ein Fest fürs Leben, posthum erschienen 1964

Der schönste Hemingway-Satz II

Großartig, gewaltig und unvorstellbar weiß in der Sonne war der flache Gipfel des Kilimandscharo. Und dann wusste er, dorthin war es, wohin er ging.
Ernest Hemingway, Schnee auf dem Kilimandscharo, 1936

Der schönste Hemingway-Satz I

Der Kilimandscharo ist ein schneebedeckter Berg von 6.007 Metern Höhe und soll der höchste Berg Afrikas sein. Sein westlicher Gipfel heißt in der Sprache der Massai „Ngàje Ngài“, das Haus Gottes. Nahe am westlichen Gipfel liegt der ausgedorrte und gefrorene Kadaver eines Leoparden. Niemand kann sagen, was der Leopard in dieser Höhe gesucht hat.
Ernest Hemingway, Schnee auf dem Kilimandscharo, 1936

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