Ernest Hemingway hat Spuren hinterlassen. Spuren, die noch heute sichtbar sind. Ich bin hinter Ernest Hemingway her, seit Jahren und Jahrzehnte, bin mehr als 60.000 Kilometer den Lebensstationen Ernest Hemingways gefolgt.

Zunächst durch Zufall, wortwörtlich, so wie einem etwas zufällt. Irgendwie taucht man ein, ohne es zu ahnen, in die Welt des Ernest Hemingway. Und findet sich an Orten, wo auch Hemingway lebte.

Ich habe auf Kuba mit Gregorio Fuentes, dem Kapitän von Hemingways Yacht, gesprochen, ich bin Hemingways Italienreisen nachgereist, ich war mit einem seiner Söhne zusammen, ich habe in den Hotels gewohnt, wo auch er nächtigte, an Bartresen getrunken, wo auch er trank, und ich habe in Spanien, den USA oder Peru, um nur ein paar Länder zu nennen, noch Spuren gefunden.

Ich habe viele Länder und Orte bereist, wo auch Ernest Hemingway war. Nicht alle. Hier geht es auch nicht um Vollständigkeit, hier geht es eigentlich auch nicht um die Fussabdrücke im Sand. Vielleicht geht es hier um den Hemingway, der da geblieben ist, um den Hemingway, der auf andere übersprungen ist. Vielleicht geht es um das Stück Hemingway in uns.

Die Spurensuche ist noch lange nicht zu Ende. Es fehlen noch zahlreiche Orte und Plätze. Die Welt ist groß und es gibt noch so viel zu entdecken. Und wir sollten glücklich sein wie die Könige.