Hemingways Welt

Wolfgang Stock auf Spurensuche

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Paris sucht Trost bei Ernest Hemingway

Paris sucht Trost bei Ernest Hemingway
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Ernest Hemingway Paris

„Die Welt“ wundert sich: Wenn ganz Paris plötzlich Hemingway liest

Paris trauert. Ein paar Tage sind vergangen seit der IS Pariser Restaurants und eine Musikhalle mit Terror und Toten überzogen hat. Doch siehe da, es passiert etwas ganz Außergewöhnliches: Ein amerikanischer Autor, der die Heiterkeit dieser Stadt vor fast hundert Jahren beschrieben hat, wird samt seines Werkes urplötzlich wieder ans Licht geholt.

Paris, ein Fest fürs Leben heißt das Buch und Ernest Hemingway sein Autor. Von heute auf jetzt steigt das Buch an die Spitze der französischen Bestseller-Liste. Menschen legen das Werk nebst Blumen und Kerzen an den Ort der Anschläge, andere tragen das Büchlein wie eine Bibel mit sich herum.

In den Buchhandlungen ist Paris, ein Fest fürs Leben ausverkauft. Die Buchdrucker legen Sonderschichten ein. Die Pariser lesen wieder Ernest Hemingway. Warum? Was fasziniert an Zeilen, die vor fast einem Jahrhundert geschrieben wurden?

Nun, zunächst hat Ernest Hemingway wie kaum ein zweiter die Daseinsfreude und die Lebenslust dieser Metropole festgehalten. Er hat die Ausstrahlung in Worte gefasst, die diese Stadt gerade jungen Leute bietet. If you are lucky enough to have lived in Paris as a young man, then wherever you go for the rest of your life, it stays with you, for Paris is a moveable feast.

Besser kann man seine Zuneigung nicht ausdrücken: Wenn du als

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Ernesto in Cantina de Cuba

Ernesto in Cantina de Cuba
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Ernest Hemingway auf Kuba

Ernest Hemingway auf Kuba

In diesen Tagen fällt mir ein altes Photo in die Hand, das den kubanischen Ernest Hemingway zeigt. Ernesto in Cantina. Mit einen Paar, einer attraktiven dunkelhaarigen Frau und einem circa 50-jährigen Mann, in einer kubanischen Kneipe.

Ich versuche, das Photo einzuordnen. Das Paar kenne ich nicht, obwohl der Mann mir der Mann irgendwie bekannt vorkommt. Die Drei befinden sich in einer spärlichen Cantina, das Mobiliar ist sehr bieder, die Stühle sind noch hochgestellt, das Klo ist um die Ecke, links prangt der Schriftzug zur Damen-, rechts zur Männertoilette.

Der einfache Holztisch ist für vier Personen mit Tellern gedeckt, die vierte Person sieht man nicht, wahrscheinlich ist es der Photograph dieses Bildes. Vielleicht ist es Hemingways Ehefrau Mary, obwohl eine solch schlichte Cantina nicht Marys Welt ist. Aber ihr Ehemann mag dieses genügsame und unkomplizierte Leben auf Kuba.

Hinter dem Kopf der Frau sieht man

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Das El Floridita heute

Das El Floridita heute
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El floridita, Havanna/Kuba, im August 2015; Photo by J. Stock

El Floridita, Havanna auf Kuba, im August 2015; Photo by J. Stock

Als ich das erste Mal das El Floridita aufsuchte – man schrieb den April 1983 – da war das El Floridita noch das El Floridita. Eine grandiose Bar im dunklen Regency-Stil, mit diesem langen geschwungenen Bartresen, alles dezent, vornehm und doch irgendwie voller karibischer Heiterkeit.

Den Daiquirí bekam man fröhlich rüber geschoben und es war vielleicht der beste Daiquirí, der meinen Gaumen kitzelte. Man konnte eine Stunde in der Bar sein, oder auch zwei, man hatte seine Ruhe, wenn man wollte, oder auch mit anderen fröhlich sein. Die Bar war so, wie eine gute Bar sein sollte und auch der Kommunismus funktionierte damals so einigermaßen.

Das El Floridita war bei meinem Besuch 1983 nicht voll und auch nicht leer. Ein Dutzend Menschen waren drin: kubanische Geschäftsleute, ein paar Müßiggänger, sonstige Schluckspechte und ich.

Von Touristen und auch von Ernest Hemingway war wenig zu sehen. Hemingways war irgendwie präsent, dies aber nicht aufdringlich. Ein Gast unter vielen. So hätte er es gemocht, ohne Rummel. Dazu war ihm dieser Ort zu

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Ernest Hemingway geht auf Distanz zu Fidel Castro

Ernest Hemingway geht auf Distanz zu Fidel Castro
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Fidel Castro Finca Vigía

Fidel Castro auf Finca Vigía

Am 5. November schlagzeilt Havannas Tageszeitung El Mundo stolz: Von seiner Europareise zurück – Hemingway unterstützt die Revolution. Ernest Hemingway und Fidel Castro – ein neues Traumpaar?

Die Unterstützung des bärtigen Amerikaners und Nobelpreisträgers würde dem revolutionären Regime gut in den Kram passen. Doch die Wirklichkeit zeigt sich vielschichtiger. Nach einer ersten romantischen Phase sieht Ernest Hemingway die kubanische Revolution kritisch. Er merkt, wie er instrumentalisiert wird. Und wie sich so mancher Revolutionär in seiner Sonne hell bescheinen lässt.

Hemingways Haltung zur Revolution bleibt ambivalent. Zu Fidel Castro hält er eine gesunde Distanz. Auch wegen Manolo Castro. Manolo, ein enger Freund Hemingways seit dem Spanischen Bürgerkrieg, wird am 22. Mai 1948  von Kugeln durchsiebt auf einer Strasse in Habana Vieja gefunden. Hemingway verdächtigt die Rebellen der Tat.

Natürlich hat Ernest Hemingway, eigentlich ein unpolitischer Mensch, nicht

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Hemingway 2.0 – Schreiben wie der Meister

Hemingway 2.0 – Schreiben wie der Meister
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Schreiben wie der Meister

Schreiben wie der Meister

Schreiben können wie der Meister. Wer möchte das nicht? Ich zumindest bestaune sie jedes Mal: Diese wunderbar einfache Sprache, dieser auf das Wesentliche reduzierte Stil, diese kargen Dialoge.

Bei Ernest Hemingway sitzt kein Schnörkel zuviel, findet sich kein Füllwort, das nur füllen will. Sie bleibt unerreicht, diese uneitle Prosa, die verbirgt, zugleich jedoch die Phantasie kitzelt.

Ein solch perfektes Satz-Handwerk ist doch der Traum eines jeden guten Journalisten und Schriftstellers. Doch wie bloß soll man es hinkriegen?

Nun naht Beistand. Eine Mail auf meinem iPhone verspricht Abhilfe. Für 9,99 Dollar soll ich Hemingway 2.0 kaufen. Eine Software, die komplizierten Satzbau verhindert, unnötige Adjektive und Adverbien raus kegelt oder das Passiv durch Aktiv ersetzt.

Der Traum von einem idealen Stil. Wie dem auch sei. Ich werde die Software nicht erwerben. Der Hemingway-Editor kann mir gestohlen bleiben. Aus zwei Gründen.

Erstens bin ich Romantiker, der daran glaubt, dass Hirn stärker ist als Blech und Draht. Ein Computer soll schreiben können wie der Meister? Ein Witz! Unvorstellbar!

Und zweitens investiere ich 10 Dollar lieber in Hemingway analog. Ich gehe lieber in

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Ernest Hemingway lernt zu Boxen

Ernest Hemingway lernt zu Boxen
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Selbst Weintrinker lieben das Boxen

Selbst Weintrinker lieben das Boxen

Dieser Ernest Hemingway ist, so würde das heutige Marketing analysieren, ein vertrauter Markenartikel. Jeder, der den Namen hört, vermag sich etwas darunter vorzustellen, jeder weiß für was der Mann steht.

Seine Person, sein Leben ist von seinem Werk nicht zu trennen. Dieser Schriftsteller lebt wie eine seiner Romanfiguren und er stirbt auch so.

William Faulkner, der Nobelpreis-Kollege, meint denn auch, wohl ein wenig neidisch: „Den wenigen, die ihn gut kannten, war er als Mann fast so viel wert wie die Bücher, die er geschrieben hat.“

Ernest Hemingway ist ein ziemlicher Angeber, wohl im Leben mehr und im Schreiben weniger. Er zeigt sich gern in der Pose des Boxers, wumm und weg, als Kerl, der sich durchzuboxen weiß. Als Mann für den die Welt in Gewinner und Verlierer zu teilen ist.

Und auch die Literatur mag er mit einem Boxkampf vergleichen. Ich habe sachte angefangen, und dann Herrn Turgenew geschlagen. Dann habe ich hart trainiert und Herrn de Maupassant besiegt. Anschließend bin ich zwei Runden in den Ring mit Herrn Stendhal und konnte einen guten Haken setzen.

Alles Europäer, die sich der amerikanische Meister da als Gegner vornimmt. Der Respekt jedoch vor dem einen oder anderen bleibt. Aber keiner wird mich dazu bringen mit Herrn Tolstoi in den Ring zu steigen, es sei denn, ich wäre verrückt oder verbessere mich kolossal.

Ein solches Selbstlob mag aufgeblasen klingen, gar ein wenig nach Boxerlatein. Doch Obacht, den Mann aus Chicago plagen keine nennenswerten Selbstzweifel und er weiß zu kämpfen wie ein Löwe. Im Leben und vor dem Papier.

Und die Jahre, die ins Land gegangen sind, haben ja gezeigt, wo die Kollegen verblieben sind. Die allermeisten sind der Vergessenheit anheim gefallen, sie werden nicht mehr gelesen, ihre Themen und ihre Prosa wirken wie aus der Zeit gefallen.

Nur der bärtige Amerikaner, der eigentlich immer mehr Abenteurer als Literat sein wollte, wird noch heute verschlungen ganz wie in der guten alten Zeit. Tolstoi, Stendhal, de Maupassant, Thomas Mann, André Gide – Ernest Hemingway, der Boxer für die Ewigkeit, hat sie letztlich alle zu Boden gestreckt. Über 15 Runden freilich, dann aber doch mit einem kräftigen späten Knock out.

Hemingway und Uncle Willie

Hemingway und Uncle Willie
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Hemingway' Cats

Hemingway‘ Cats

Ernest Hemingway mag die Menschen und noch mehr mag er die Tiere. Auf seiner Farm in San Francisco de Paula auf Kuba umgibt er sich mit Hunden und Katzen.

Auch wenn es zeitlebens seine Leidenschaft bleibt, Tiere zu Land und im Wasser zu jagen und auch zu erlegen. All das mag sich ein wenig schizophren anhören, ein guter Seelendoktor wird ein solches Paradoxon jedoch aufzuklären wissen.

Wenn Ernest Hemingway auf seiner Finca ein verletztes Tier findet, dann pflegt er es gesund. Auf Finca Vigía hält sich Ernest Hemingway ganze Herden von Haustieren. Die Katzen, elf an der Zahl, liebt er über alles.

Katzen lügen nicht. A cat has absolute emotional honesty: human beings, for one reason or another, may hide their feelings, but a cat does not. Katzen zeigen ihre Gefühle, ohne etwas verbergen zu wollen.

Als Uncle Willie, seine Lieblingskatze, auf der Straße von einem Auto angefahren wird und sich beide rechten Beine bricht, da muss er sie einschläfern. Hemingway selbst tötet das Tier mit einem Kopfschuss.

Daraufhin verfällt er in

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Mary Welsh über Ernest Hemingway

Mary Welsh über Ernest Hemingway
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Mary Welsh und Ernest Hemingway

Mary Welsh und Ernest Hemingway; Havanna/Kuba, 28. Oktober 1954

Cabo Blanco, im April 1956

Während Ernest Hemingway und seine Freunde jeden Morgen auf der Miss Texas hinaus fahren, weilt Mary Welsh ein wenig luxuriöser auf einem anderen Boot. Hemingways Ehefrau findet man stets an Bord der Pescadores Dos, die unter dem Kommando des einheimischen Schiffsführers Rufino Tume steht.

Die Pescadores Dos ist ein neues Boot des Cabo Blanco Fishing Clubs, die Yacht besitzt eine große Kabine mit sechs Bullaugen, einen breiten Sonnenschutz, der das ganze Heck abdeckt und einen langen Mast, auf den Besatzungsmitglieder bis auf halbe Höhe zu klettern vermögen.

Manuel Jesús Orbegozo von La Crónica darf nicht mit auf Hemingways Boot, auf die Miss Texas. Aber er will auch nicht den Scoop seines Journalistenlebens vermasseln. Deshalb schleicht sich Orbegozo am frühen Morgen an das andere Ende des Hafens, schnappt sich kurzerhand eine dort stehende Kühltasche mit Vorräten und klettert an Bord der Pescadores Dos, so als sei er Teil der Besatzung. Dort versteckt der Reporter sich dann in der kleinen Bordtoilette.

Eine halbe Stunde nach Auslaufen kommt

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Ernest Hemingways Monstermann

Ernest Hemingways Monstermann
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Mary Welsh, N.N., Roberto Herrera Sotolongo

Mary Welsh, N.N., Roberto Herrera Sotolongo

Roberto Herrera Sotolongo ist der Mensch, Gregorio Fuentes vielleicht ausgenommen, der Ernest und Mary Welsh auf Kuba am nähesten steht. Seit Anfang der 40er Jahre arbeitet Roberto Herrera für das amerikanische Ehepaar, zunächst als Ernests Privatsekretär, schließlich auch als Verwalter der Finca Vigía.

Im Grunde genommen aber ist Roberto Herrera Sotolongo Mädchen für alles, insbesondere, wenn es darum geht, den Kontakt zu kubanischen Autoritäten zu halten. So absolviert Roberto die Behördengänge, erledigt den Papierkram, kümmert sich um Ernests Korrespondenz, besorgt Bescheinigungen und erstellt Hemingways Steuererklärung. Roberto wirkt als Papas verlängerter Arm auf Kuba.

Ernest Hemingway nennt seinen Freund Don Monstruo, was nun ziemlich ironisch gemeint ist, denn der dürre Mann mit den großen Ohren ist alles andere als monstruös. Merry Christmas, Don Monstruo, schreibt der Schriftsteller ihm zu Weihnachten. Frohe Weihnacht, mein Monstermann. Der berühmte Autor unterschreibt einfach mit Mister Papa. Und vergisst auch einen kleinen Scheck der First Boston nicht.

Roberto kommt aus Spanien, nach der Niederlage der Republikaner im Spanischen Bürgerkrieg hat es ihn nach Kuba verschlagen. Wegen des Spanischen Bürgerkrieges hat Roberto Herrera Sotolongo sein Medizinstudium abbrechen müssen. Später, im Kuba des Fidel Castro, wird er das Studium fortsetzen und 1966 die Approbation erhalten und bis zu seinem Tod 1970 als Arzt im Calixto García Hospital von Havanna praktizieren. Der kleine, schlanke Mann mit der Glatze ist jedenfalls einer der wenigen Menschen, denen die Hemingways ohne zu Zögern vertrauen.

Roberto Herrera ist zudem

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Ernest Hemingway und Martha Gellhorn im Kugelhagel

Ernest Hemingway und Martha Gellhorn im Kugelhagel
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Martha Gellhorn

Martha Gellhorn; The Face of War

In Madrid, wo die traditionelle Linke stärker ist, haben die republikanischen Kräfte den Krieg gut organisiert. In Madrid herrscht jetzt Ruhe. Gekämpft wird nun in Aragonien. So notiert Hemingway in der New Republic vom 12. Januar 1938.

Es gibt Tage, da stehen wir nicht unter Beschuss, und das Wetter ist schön und die Straßen sind übervoll. Die Geschäfte sind voll mit Kleidung, die Schmuck-Shops, die Kamera-Geschäfte und der Postkarten-Trödel sind alle offen und in den Bars gibt es keinen Platz mehr. 

Im Hotel Florida an der Plaza de Callao bezieht Ernest Hemingway sein Domizil. Im Florida trifft sich ein illustrer Zirkel. Herbert Matthews von der The New York Times und John Dos Passos wohnen dort, Dos Passos, der im Januar 1938 für Esquire seine großartige Reportage Zimmer mit Bad im Hotel Florida schreibt.

Sein Zimmer sei günstiger als alle übrigen Räume im Florida, brüstet sich Ernest Hemingway vor seinen Lesern in Amerika und erklärt warum. Das Hotel auf dem kleinen Hügel und besonders sein Zimmer liegen ungeschützt und sind Nacht für Nacht dem feindlichen Feuer ausgesetzt.

Und in Madrid erleben die Kollegen einen frisch verliebten Hemingway. Seine Ehe mit Pauline Pfeiffer befindet sich in einer Sackgasse. Da kommt die blonde

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