Reichtum aus knapp 3.000 Kilometern Küste. Frischer Fisch aus dem peruanischen Pazifik in Cabo Blanco. Photo by W. Stock

Der bärtige Schriftsteller aus Chicago ist ein Mensch, der sich mit Haut und Haaren auf das Neue einlässt. So saugt er in Peru jenes auf, das er noch nicht kennt. Von Ernest Hemingway berichten die Einheimischen aus Cabo Blanco, dass ihm die peruanische Küche überaus zugesagt hat. Die Tage am peruanischen Pazifik genießt auch Mrs. Hemingway sichtlich.

Miss Mary bekommt die peruanische Küche gut, sie mag besonders den Lomo Saltado, ein typisch peruanisches Mittagsgericht. Da wird in dünne Scheiben geschnittenes Fleisch der Rinderlende, mit Zwiebeln, Kartoffelscheiben und Tomaten, nebst weißem Reis serviert. Mary mag den Lomo Saltado so sehr, dass sie das Rezept in ihrem kleinen Tagebuch festhält.

Auch das landestypische Obst und Gemüse findet das Gefallen der aparten Amerikanerin. Jeden Abend isst sie eine frische Avocado, die man in Peru Palta nennt, weil sie so in Quechua heißt. Und Mary, ebenso wie Ernest, mundet auch der Chifa, dieser Stilmix aus chinesischer und peruanischer Küche, der in jeder kleineren und größeren Stadt zu finden ist.

Der Schmelztiegel Peru sorgt mit seiner Mannigfaltigkeit dafür, dass all die

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