Das Portal zu Leben und Werk von Ernest Hemingway

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Der schönste Hemingway-Satz: Wasser im Sonnenlicht

Ernest Hemingway Zitat
Art by Raúl Villarreal.

Er lag flach auf dem braunen, mit Kiefernnadeln bedeckten Waldboden, das Kinn auf den verschränkten Armen, und hoch über ihm wehte der Wind in den Wipfeln der Kiefern. Wo er lag, senkte der Hang sich sachte; doch unterhalb ging es steil hinab, und er sah das Dunkel der geteerten Straße sich durch den Pass winden. Neben der Straße war ein Bach, und weit hinten am Pass sah er eine Mühle am Bach und das vom Wehr stürzende Wasser weiß im Sonnenlicht.

Ernest Hemingway:
Wem die Stunde schlägt, 1940

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Der schönste Hemingway-Satz: Im Dschungel

Ernest Hemingway Zitat
Art by Raúl Villarreal.

„Sie sahen aus wie ein Mann, der alleine im Dschungel ist“, sagte er.
„Ich bin wie ein blindes Schwein, wenn ich arbeite.“
„Aber Sie waren nicht im Dschungel, Monsieur?“
„Im Busch“, sagte ich.

Ernest Hemingway: 
Paris – Ein Fest fürs Leben, 1964.

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Der schönste Hemingway-Satz: Juan Gris

Ernest Hemingway
Juan Gris

Sie verzankte sich beinahe mit allen von uns, die sie gern hatten, außer mit Juan Gris, und mit ihm konnte sie sich nicht zanken, weil er tot war.

Ernest Hemingway: 
Paris – Ein Fest fürs Leben, 1964.

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Der schönste Hemingway-Satz: Le mot juste

Ernest Hemingway
le mot juste
Art by Raúl Villarreal

Hier war der Mann, den ich damals als Kritiker am liebsten mochte und am meisten schätze, der Mann, der an das ‚mot juste‘ glaubte – an das treffende und einzig wahre Wort.

Ernest Hemingway:
Paris – Ein Fest fürs Leben, 1964

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Der schönste Hemingway-Satz: der letzte Tag

Ernest Hemingway

Die Stadt war überfüllt. Alle Straßen waren voll. Ständig fuhren große Automobile aus Biarritz und San Sebastián vor und parkten um den Platz herum. Sie brachten Leute zum Stierkampf. Auch Busse mit Ausflüglern kamen. Einer brachte fünfundzwanzig Engländer. Sie saßen in dem großen weißen Bus und schauten sich die Fiesta durch ihre Ferngläser an. Die Tänzer waren alle stockbetrunken. Es war der letzte Tag der Fiesta.

Ernest Hemingway: 
Fiesta, 1926.

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Der schönste Hemingway-Satz: ein Kellner

Kellner

Ein Kellner in einer blauen Schürze kam mit einem Eimer Wasser und einem Lappen heraus und machte sich daran, die Anschläge zu entfernen, zog das Papier in Streifen ab und schrubbte alles, was am Stein kleben geblieben war, mit seinem nassen Lappen herunter. Die Fiesta war vorbei.“

Ernest Hemingway:
Fiesta, 1926

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Der schönste Hemingway-Satz: schlechtes Benehmen

Ernest Hemingway

„Alle benehmen sich schlecht“, sagte ich.
„Wenn man ihnen die Möglichkeit gibt.“

Ernest Hemingway:
Fiesta, 1926.

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Der schönste Hemingway-Satz: eine Beichte

Ernest Hemingway

„Ein paarmal ging ich in die Kirche, einmal mit Brett. Sie sagte, sie wolle mir bei der Beichte zuhören, aber ich erklärte ihr, dies sei nicht nur ausgeschlossen, sondern auch längst nicht so interessant, wie man meinen könnte, und außerdem geschehe es in einer Sprache, die sie nicht verstehe.“

Ernest Hemingway:
Fiesta, 1926

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Der schönste Hemingway-Satz: Altlasten

„Hör zu, Robert, Reisen in andere Länder, das ändert gar nichts. Habe ich alles ausprobiert. Du nimmst dich ja immer mit, egal wohin du gehst.“

Ernest Hemingway:
Fiesta, 1926

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Der schönste Hemingway-Satz: Andere haben Gott

„It’s sort of what we have instead of God.“

Andere haben Gott, wir haben das.

Ernest Hemingway: 
Fiesta, 1926

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