Die Jagd nach dem großen Marlin wird lang und beschwerlich. Das Meer vor der Küste Nordperus ist nicht gut zu Ernest Hemingway, zunächst jedenfalls. Neun Tage fährt er hinaus auf die hohe See und abends fährt die Miss Texas mit kahlem Mast zurück in den Hafen von Cabo Blanco.
Das Meer blutet, sagen die Einheimischen in Cabo Blanco. Quadratkilometer über Quadratkilometer ist der Ozean bedeckt von einer roten Schliere aus giftigem Plankton, winzigen Organismen. Niemand kann sich so recht erklären, woher dieser rote Todes-Teppich kommt.
Bringen ihn die Flüsse aus dem Amazonas-Dschungel mit? Hängt er mit der Erdölförderung oben vor der Küste zusammen? Oder steigt er geheimnisvoll gar aus den Untiefen des Pazifik?
Das giftige Plankton jedenfalls fegt das Meer leer, denn es tötet die kleinen Fische, die wiederum die Nahrung der größeren sind. Also auch des schwarzen Marlin. An diesen Tagen jedenfalls hat sich der Schwertfisch rar gemacht.
Nach einer Flaute in den ersten Tagen fängt
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