In der farbenprächtigen Altstadt von Caorle suchen wir ein schönes Restaurant für das Abendessen. In der Trattoria De Mauri fällt mir das runde, bunte Holzschild auf, das vom Kaminsims baumelt. Trattoria De Mauri – Dove Hemingway, Franchetti, de Mauri soggiornarono steht auf dem Schild. Wo Hemingway, Franchetti und de Mauri zusammen einfanden.
Il Ernest Hemingway? Fragend hebe ich meine Stimme. Ja, Hemingway, meint die wohl 60-jährige blondierte Inhaberin, er habe hier oft gegessen, mit seinem Freund, dem Baron Raimondo Franchetti, und mit dem Besitzer des Restaurants, Alessandro de Mauri. In der Trattoria werde der Fisch noch zubereitet wie zu Hemingways Zeiten.
Wenn der amerikanische Schriftsteller und der italienische Baron von der Enten- und Rebhuhnjagd in der Lagune nordöstlich von Caorle zurück gekehrt seien, dann hätten sie den Tag in de Mauris Fischrestaurant ausklingen lassen. Ernest Hemingway bei De Mauri.
Heute heißt das schmale Fischrestaurant immer noch De Mauri, es ist ein
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Es war, kein Zweifel, Liebe auf Gegenseitigkeit. Venetien und Ernest Hemingway. Das Veneto, das Ernest Hemingway zeitlebens tief im Herzen trug. Und dieser italienische Landstrich, der sich des Schriftstellers noch heute erinnert.


