
Ernest Hemingway, der Mann des Meeres, auf dem peruanischen Pazifik. Cabo Blanco, im April 1956. Photo by Modeste von Unruh
Als die Dreharbeiten zu Der alte Mann und das Meer sich dem Ende zuneigen, nimmt Ernest Hemingway den einheimischen Bootskapitän Jesús Ruiz zur Seite. Am liebsten würde ich noch sechs Tage länger bleiben, Jesús, sagt der Schriftsteller.
Vamos, Don Ernesto, entgegnet Jesús Ruiz, da draußen springen noch so viele Marline im Wasser, die nur auf uns warten. Und Ernest Hemingway entschließt sich, noch eine Woche länger in Cabo Blanco zu bleiben.
Auch Mary Welsh, Hemingways Ehefrau, findet Gefallen an der Zeit in Peru. Sie mag die peruanische Küche, den Lomo saltado, ein typisch peruanisches Mittagsgericht. In Scheiben geschnittenes Fleisch der Schweinelende, mit Zwiebeln und Tomaten, der mit weißem Reis serviert wird. Mary mag den Lomo saltado so sehr, dass sie sich das Rezept in ihr Tagebuch schreibt. Die Crew und die Angestellten im Hotel beschreiben Mary als feine und gebildete Dame, die auf Manieren zu achten pflegt.
Auch Ernest mag die peruanische Küche. Gerne isst er einen pescado encebollado, einen mit Zwiebeln angereicherten Fisch, einen Festtagsschmaus, den man in diesen Breiten gerne am Sonntag serviert. Dazu lässt er sich ein kühles Bier servieren. Mit den Peruanern trinkt er gerne den einen oder anderen Pisco Sour, das Nationalgetränk Perus.
Die Journalisten haben Hemingway
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